Sonntag, August 01, 2010

4,5 Kreisverkehre = 1 Skateplaza für Köln


Ich finde es immer wieder gut zu hören, dass so nen Skateplaza doch einfach zu teuer sei.
Nen Kreisverkehr für 160 000 € geht aber auf jeden Fall klar.

10 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

unfassbar....

boom hat gesagt…

Für den ein oder anderen Polizeieinsatz bei einem Fussballspiel könnte man sicherlich auch einen schönen Plaza bauen...

JANZ ÄHRLISCH........NÄÄ! hat gesagt…

die polizisten werden doch auch bezahlt, wenn sie auf der wache sitzen und nichts tun.
es ist ja nicht so, als ob die polizisten extra zum fußballspiel eingestellt werden.

Martin hat gesagt…

Bullshit, das kostet jedesmal oder willst du jetzt sagen der Sprit, die Autos und das Equipment sind ja vorhanden und kosten deshalb nichts. Denk mal nach wieviele Plazas bei den FC Spielen schon draufgegangen sind.

Anonym hat gesagt…

toll die bildung aus der express.....

W_3K hat gesagt…

Naja, die Hundertschaft wird schon extra ausgerufen und son Einsatz kostet natürlich mehr Geld als rumsitzen auf der Wache.
Aber generell scheint der ein oder andere Herr bei der Stadt richtig kein Bock auf Skateboarder zu haben. Anders sind die ganzen Banalitäten um den Skateplaza bau oder wenn es um Genehmigungen für Veranstaltungen geht nicht zu erklären.

Thomas hat gesagt…

720.000 Euro finde ich nicht "günstig" für ein paar Curbs und was Flat.

Dafür würde man ca. 2500-3000 Quadratmeter individuell gebauten Betonskatepark bekommen.

Das entspricht der Größe der gesamten Nortbrigade.

Kenne ja nicht Eure Planung/Materialwahl aber bedenken seitens der Stadt, im Vergleich zu anderen öffentlichen Skate Anlagen sind da für mich verständlich.

boom hat gesagt…

Es soll ja keine "Skateanlage" sein. Sondern ein skatebarer öffentlicher Platz der optisch die gleichen Ansprüche erfüllt wie jeder andere zentrale Platz einer modernen Stadt.

JANZ ÄHRLISCH........NÄÄ! hat gesagt…

ja...ich will auch ne betonmondlandschaft und die muss mindestens so groß sein wie die north!

wenn du sowas möchtest...dann such gleichgesinnte und gib gas.

Thomas hat gesagt…

Jungs- Ihr seid bei dem gehate hier aber schnell angefressen.

Ich sage ja nicht das Euer Ansatz schlecht ist.
Im Gegenteil finde das alles super und freue mich wenn Ihr das Baby stemmt.
Aber im Verhältnis zu einem hochwertigen, modernen Skatepark der vergleichbare Möglichkeiten bietet wie Eure geplante "Plaza" seid Ihr nicht günstig - und jeder Kämmerer wird in den Kostenvergleich gehen.
C. Rudolph verlangt im Schnitt 300 Euro für den Qm.
Die letzten Projekte von Minus - z.b in Düsseldorf wahren weit unter 300 Euro!

In München gibt es grade ein Projekt "Kraterlandschaft" Hirschgarten mit Fullpipe und allem möglichen z.B einer umlaufenden 4 Meter hohen, wellenförmig geshapten Schallschutzwand - damit das Ding in ein Wohngebiet gebaut werden kann!
Da erreichen wir die 1000 Euro pro Quadratmeter Grenze - an die Ihr ja auch fast ran kommt...

Die Frage ist doch wie teuer war die Erschliessung der bisher vorhandenen Rheinpromenade pro Quadratmeter - was für Materialen wurden da verwendet und wir hoch sind die "Mehrkosten" pro Quadratmeter für die Plaza - weil Ihr höheren Planungsaufwand bzw. hochwertigere Materialien, Bodenbeläge verwendet.
Das würde dann den zu diskutierenden Preis für die "Skateplaza" senken.
Weil erschlossen werden soll ja auf jeden Fall die ganze Rheinpromenade. Und wenn der Masterplan von Speer mal umgesetzt werden soll... da ist die Skateplaza Peanuts.

Verstehe eh nicht warum man bei so Projekten wie dem Rheinboulevard von Planorama (Rheintreppe in Deutz) nicht direkt so planen lässt das man dort in Teilbereichen skaten kann. Auf 10ha könnte man ja so planen das man nicht dem Fussgänger in die Quere kommt.

Aber da werden Sie wohl nicht mit den anvisierten 18 Millionen Euro aus kommen... die Kostenexplosion können wir dann die nächsten 2 Jahre in der Express verfolgen.